Wir wünschen erholsame Ferien und frohe Ostern!

Das Taunusgymnasium Königstein bleibt in der Zeit vom 14.04.2014 bis zum 22.04.2014 geschlossen. Am 23.04.2014 und am 25.04.2014 wird das Sekretariat jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet sein.

Zombies und das Reich der tiefen Töne: Kul(tur)inarischer Abend am Taunusgymnasium

Längst ist er eine feste Größe im Schulleben des Taunusgymnasiums: Der Kul(tur)inarische Abend, der in diesem Jahr zum sechsten Male stattfand. Hier haben Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, mit Talenten zu glänzen, für die ihnen andere Schulveranstaltungen nicht unbedingt ein Forum bieten können. Dieses Jahr war es abermals ein breites Spektrum unterschiedlichster Darbietungen, welches das Publikum knapp zwei Stunden lang begeisterte – beinahe unnötig zu erwähnen, dass die Kapazität des Theatersaals dem Publikumsinteresse eigentlich nicht gewachsen war. Mit den Titeln „Summertime“ und „O Jonny“ eröffnete die Big Band unter der Leitung des Kollegen Martin Hublow den Abend. Mehrfach betonte Schulleitern Roswitha Stengl-Jörns in Ihrer Begrüßungsansprache, wie sehr ihr dieser besondere Abend am Herzen liege, für den im Hinblick auf die Verbindung von Kultur und Kulinarischem ja eigens das Kunstwort „kul(tur)inarisch“ geschaffen wurde. 
Einen Spiegel der Schulwirklichkeit gleichsam erlebte man in einer von Kollegin Sibylle Menz einstudierten französischen Szene mit der Klasse 5e, in der Monsieur le professeur angesichts der mehr als lückenhaften Geographie-Kenntnisse seiner Schüler und deren Kommunikationsfreudigkeit während einer Lernkontrolle der Verzweiflung nahe ist. „Am Strand“ heißt eine im Rahmen des jüngsten RESPONSE-Projektes erstellte Eigenkomposition der Bläsergruppe der 6. Klassen – seine Uraufführung hatte das Werk zuvor schon im Mozart-Saal der Alten Oper Frankfurt. Die Gefräßigkeit von Haien – auch im übertragenen
Sinne – war eines der Themen in der frei nach Bertolt Brecht gestalteten satirischen Dialogszene „Alea fragt – Herr Budde antwortet“ mit Alea Mesterharm aus der Klasse 5a und dem Kollegen Franz-Peter Budde. Wahrlich respektable Leistungen auf dem Fagott erlebte man mit Moritz Henninger aus der Klasse 5e, der, begleitet von Kollegin Tina Müller-Behet, ausdrucksvoll drei Canzonen von Girolamo Frescobaldi vortrug. Aus dem Reich der noch tieferen Töne vernahm man gleich darauf eine „Vocalise“ von Marco Bordogni und eine
„Etüde“ von Robert W. Getchell mit Moritz‘ Bruder Simon Henninger (Klasse 8d) an der Tuba. Die Begleitung am Klavier übernahm Kollege Dirk Wingenfeld. Heiterkeit, aber auch ein wenig Gruseln löste der augenzwinkernd-blutrünstige Filmbeitrag „My Zombie Best Friend“ aus, den die „Advanced English“-Gruppe der 6. Klassen zusammen mit ihrer Lehrerin Anna Morrón produzierte. 
Im Folgenden trafen Neues und sehr Altes aufeinander: Zunächst waren Julia Menigat und Yanick Koster aus der Klasse 9e mit „The Gift“ und Isabelle Büttner – am Klavier begleitet von Mohin Jan Fariod – mit dem Christina Aguilera-Titel „You lost me“ zu hören, gleich darauf erlebte man mit dem Merseburger Zauberspruch „Eiris sazun“ und dem berühmten „Du bist mîn“ von Walther von der Vogelweide einen enormen stilistischen Kontrast. Den prächtig
kostümierten und feinsinnig musizierenden Schülerinnen und Schülern der Geschichts-AG und dem hingebungsvoll deklamierenden Kollegen Heinz-Gerhard Halberstadt gelangen eindrucksvolle Wiedergaben. Kraftvoll und mit tänzerischem Impetus gestaltete Mohin Jan Fariod Frédéric Chopins As-Dur-Polonaise, bevor eine Reihe überaus anspruchsvoller, stilistisch breitgefächerter Tanzdarbietungen den Abend beschloss. Zu den Höhepunkten
zählten ohne Frage die Ballett-Soli von Helen Dawson (Q2) und Nora Geis (Q4), aber ganz sicher auch die abschließende, überaus originelle Stepptanz-Choreographie „The Mirror“ mit Helen Dawson und Isabelle Hunkel (a.G.), bei der das anfängliche Spiegelbild der Protagonistin unerwartet ein Eigenleben zu führen beginnt. Der abschließende kulinarische Teil in der Cafeteria, bei dem die „World of Breakfast“ (WOB)-Mütter des Taunusgymnasiums die Gäste bewirteten, trug diesmal einen italienischen Akzent.

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