Latein klein

Salvete discipuli, discipulae et parentes!

Bitte schauen Sie sich gern zur Information zunächst unsere informative Präsentation an. Sie finden Sie hier.

Als zweite Fremdsprache ist Latein auch am TGK durchaus beliebt: Es wird von derzeit 170 Schülerinnen und Schülern gelernt, das entspricht ca. 25 % der Jahrgänge 6 bis E1/E2. Das aktuell verwendete Lehrwerk „Campus“ erfüllt alle Anforderungen eines modernen Schulbuchs, nämlich die Kinder durch das didaktische Prinzip der Induktion auf eine Reise durch das alte Rom, das alte Griechenland, seine Sagen und Götter und die großen Dichter und Denker der Antike zu schicken: Eine tot geglaubte Sprache aus dem natürlichen Sprachverständnis heraus zu lernen, Regeln selbst zu formulieren und möglichst viel Eigenleistung und Entdecken einzubringen, ist der Anspruch, den wir am TGK den Schülern im Fach Latein mit auf den Weg geben möchten.

Doch ist Latein tatsächlich so tot, wie es immer verschrien wird? Mit Nichten! Lassen sich doch so viele deutsche, englische, spanische, französische und Wörter vieler anderer moderner Fremdsprachen auf das Lateinische zurückführen und Querverbindungen herstellen, die das Lernen anderer Fächer und Sprachen wesentlich erleichtern.

Anschaulichkeit und clevere Vermittlung prägen auch den Unterricht an unserer Schule: Moderne Medien kommen ebenso zum Einsatz wie ansprechende Unterrichtsmethoden, sodass der Unterricht viel von der Verstaubtheit früherer Jahre verloren hat. Dass dies bei den Schülern ankommt, sieht man unter anderem daran, dass das Fach seit einigen Jahren wieder in der Q-Phase gewählt wird und Abiturprüfungen im Fach Latein stattfinden. Auch lassen sich unsere Schüler immer wieder für eine Mitarbeit am „Tag der Offenen Tür“ begeistern.

Weiterhin haben mit einer Arbeit in Latein schon zwei unserer Schüler beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen den zweiten Platz erreicht; außerdem begleiteten wir letztes Jahr einen unserer Lateinschüler beim Erlernen der „Nachbarsprache“ Altgriechisch und der Vorbereitung auf das Graecum – beides nicht schlecht für eine Schule, in der die Alten Sprachen nicht Schwerpunkt sind.

Abschließend sei gesagt, dass Latein zu lernen nicht nur das Lernen von Vokabeln und Grammatik ist, sondern vielmehr dazu dient, problemlösendes und kombinierendes Denken zu schulen, die Fähigkeit zur Diskussion erfordert und lehrt und zudem durch seine interkulturelle Geschichte einen wichtigen Beitrag zu grundlegenden gesellschaftlichen Werten legt.

Bitte sprechen Sie uns immer gern bei Fragen an:  Der Fachsprecher ist Herr Enders: enders[at]taunusgymnasium.de.

FAQs

  1. Wie viele Jahre lernt man am TGK Latein?

Im G8-Zweig sind es fünf, im G9-Zweig sechs Jahre (von Klasse 6 bis E-Phase). Wer möchte, kann danach weitermachen – sogar bis zum Abitur.

  1. Gibt es noch das „große“ und „kleine" Latinum?

Nein, nur noch das Latinum. Am Ende der fünf bzw. sechs Lernjahre in der E-Phase benötigt man im Zeugnis mindestens die Note „ausreichend“, um das Latinum zu erhalten.

  1. Sind die Methoden andere als früher?

Wo früher Frontalunterricht die Regel war, sind die Methoden heute differenzierter. Es wird viel in Partner- und Gruppenarbeit gearbeitet, natürlich werden auch – da, wo notwendig und sinnvoll – neue Medien wie DVD oder Smartboard eingesetzt.

  1. Welches Lehrwerk benutzen Sie?

Campus aus dem Buchner-Verlag. Es ist ein Lehrwerk der neuesten kompetenzorientierten Generation, umfasst einen Text- und einen Begleitband für die ersten vier bzw. fünf Lernjahre und hat sich im Unterricht jetzt schon mehrere Jahre bewährt. In der Oberstufe werden dann Originaltexte, z.B. von Caesar und Ovid, gelesen.

  1. Bieten Sie Latein auch als dritte Fremdsprache an?

Derzeit nicht, da sich das Interesse hierfür eher in Grenzen hält.

  1. Für welche Kinder ist Latein geeignet?

Latein fordert und fördert das problemorientierte Denken und das Ausdrucksvermögen in der deutschen Sprache. Vokabeln und Grammatik muss man genauso wie in Französisch lernen, im Lateinunterricht werden jedoch Texte hauptsächlich vom Lateinischen ins Deutsche übersetzt und dann interpretiert – somit ist die Zielsprache und Unterrichtssprache Deutsch. Daher sind die Freude am Knobeln und ein prinzipielles Interesse für die Welt der griechisch-römischen Antike sicherlich hilfreich für eine erfolgreiche Teilnahme am Lateinunterricht.

Im digitalen Rundgang finden Sie uns hier.

Stand: Oktober 2020

 

 

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