Unser Amguri-Projekt

WAS IST DAS AMGURI-POJEKT?

Wir sind eine Gruppe von sozial engagierten Schülern und Schülerinnen des Taunusgymnasiums die sich unter dem Motto „Jeder Mensch hat ein Recht auf Bildung!“ und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Childaid Network Königstein (www.childaid.de) für mehr Bildungsgerechtigkeit im Nordosten von Indien einsetzen. Zum Ende des Schuljahres 2012/13 werden wir das dreijährige Bestehen unserer Arbeitsgemeinschaft feiern und damit auch den Erfolg, den wir nach vielen tolle Aktionen in den vergangenen zweieinhalb Jahren verzeichnen können. Hervorgegangen ist unsere AG aus einem Spendenprojekt der damaligen Klasse 8d, bei dem für die Erdbebenopfer von Haiti gesammelt wurde. Mittlerweile treffen wir uns einmal in der Woche um anstehende Veranstaltungen zu organisieren, aber auch um über die Lage in unserer Projektregion Amguri zu sprechen, uns Fotos anzuschauen oder zusammen einen Nachmittag indisch zu kochen. Denn wir sehen uns nicht nur als Arbeitsgruppe oder Spendensammler, auch sind wir mit der Zeit zu einer kleinen Familie zusammengewachsen, die gemeinsam lachen kann und Spaß an der Arbeit hat!


WAS IST UNSER ZIEL?


Da unserer Meinung nach jeder ein Recht auf Bildung hat, engagieren wir uns dafür den Weg zu ebenen um diesem Anspruch gerecht zu werden. Kindern, die es bei weitem nicht so gut haben wie wir hier in Deutschland möchten wir Zugang zu mehr Bildung ermöglichen. Darum unterstützen wir unsere Patenschule mit gezielten Spenden um u. A. die Ausweitung von derzeit acht auf zwölf Schuljahre zu erreichen. Für das nächste Jahr haben wir uns allerdings ein etwas konkreteres Ziel gesetzt, denn es soll ein Baskettballplatz für errichtet werden und wir möchten dieses Projekt durch unsere Spendengelder unterstützen.


WAS MACHEN WIR?


Immer mit unseren Zielen vor Augen organisieren wir in regelmäßigen Abständen verschiedene Veranstaltungen wie zum Beispiel:
▶ Bobbycar-Rennen in der Königsteiner Fußgängerzone

▶ groß angelegte Pfandsammelaktionen
▶ Projekttage für unsere Fünft- und Sechstklässler
▶ Verschiedene Attraktionen bei Schulveranstaltungen
Ein Projekt auf das wir als AG besonders stolz sind ist unsere Pfandflaschenprogramm, das sich mittlerweile in den Schulalltag integriert hat. Im gesamten Gebäude stehen „Pfandboxen“ in die man seine Flaschen werfen kann. Diese Boxen werden jeden Tag von uns geleert und die Flaschen beim Supermarkt eingelöst. So kommen wir pro Monat auf einen Betrag von über 100 Euro und können so dauerhaft eine Lehrerstelle an unserer Paten- schule finanzieren.
Ein zweites großes Projekt sind die Patenschaften der Schüler/Innen der fünften und sechsten Klassen, die monatlich kleine Beträge spenden und so helfen die Schule in Amguri zu unterstützen. Außerdem stehen wir in gutem Kontakt zu den indischen Kindern, so dass wir von Zeit zu Zeit Fotos, Briefe oder gemalte Bilder austauschen können um so vor allem den kleineren Helfern zu zeigen, was wir mit ihrer Unterstützung schon erreicht haben.
Thomas Brinkmann, Lehrer am TGK und Leiter der AG, war schon einige Male zu Besuch in Amguri und kennt die Situation vor Ort. Genau wie einige Ehemalige, die in der AG tätig waren und nach dem Abitur nach Indien gereist sind um vor Ort aktiv zu werden und das Erreichte mit eigenen Augen zu sehen. Diesem Beispiel wollen viele der derzeitig im Projekt aktiven Schüler/Innen folgen und nach ihrem Abitur ebenfalls in die Projektregion reisen.


VORSTELLUNG UNSERER PATENSCHULE


Unsere Patenschule, die Don Bosco School in Amguri, Nordostindien wird derzeit von 407 Schülerinnen und Schülern besucht. Circa die Hälfte gehört der Mehrheitsethnie der Bodos an. Die andere Hälfte sind Santhals (ehemalige Teepflücker). Sie leben in sehr ärmlichen Verhältnissen, was maßgeblich durch die Aufstände im Jahr 1996 verursacht wurde.
Zur Zeit reichen in Amguri die Möglichkeiten zur Bildung vom Kindergarten bis zur achten Schulklasse. Ungefähr 50% der Schüler/innen leben dort in einem Internat, die anderen 50% nehmen teils weite Fuß-, Bus- oder Autowege auf sich um am Unterricht teilnehmen zu können.
Seit September 2012 verfügt die Schule nun auch über einen Stromanschluss, so dass der bis dahin nur sporadisch genutzte Computerraum (sofern der Generator lief) endlich in Betrieb genommen werden konnte.
Der Tagesablauf in der Don Bosco School, der um 5.20 Uhr beginnt und um 21.30 Uhr endet, ist sehr organisiert, wobei die Kinder neben ihrem Unterricht noch gewisse Aufgaben des täglichen Lebens zu erledigen haben.
Über Post von uns freuen sich die Kinder in Indien sehr und antworten jedes Mal mit einem schönen Brief oder auch mit Bildern, die sie gemalt haben. Jedes Jahr besuchen ehrenamtliche Helfer Amguri um sich die Situation vor Ort anzuschauen und die Lehrer dort zu unterstützen. Bei seinem Besuch im Oktober diesen Jahres wurde unser AG-Leiter, Thomas Brinkmann, mit einer großartigen Show in Empfang genommen.


DU WILLST MITMACHEN?


Wir freuen uns immer über Zuwachs! Du bist Schüler des Taunusgymnasiums in Königstein und gehst mindestens in die achte Klasse? Dann wende dich an Herrn Brinkmann oder Frau Bosch bzw. komm‘ bei uns vorbei, du findest uns dienstags ab 12.45 Uhr im Raum 128.


WIE ERREICHT MAN UNS?


Für nähere Informationen und Fragen aller Art stehen wir selbstverständlich gerne zu Verfügung!
Erreichen können Sie uns per Mail an brinkmanntgk@googlemail.com oder sommer.taunusgymnasium@googlemail.com und über unsere offizielle Facebookseite unter https://www.facebook.com/amguriprojekt !
Wenn Sie wie wir der Meinung sind, dass es sich lohnt die Don Bosco School in Amguri zu unterstützen, freuen wir uns natürlich über jede Spende!

Schwere Regenfälle und Überschwemmungen in Nordostindien

Nach den schweren Regenfällen, die unserer Patenschule in Amguri, Nordostindien, schwer zugesetzt haben, war den Mitgliedern des Amguri-Projekts schnell klar, dass sie helfen wollten. Doch wie sollte das so schnell gehen? Sie entschieden sich für eine Variante, die auch unseren Schülerinnen und Schülern am Taunusgymnasium zu Gute kam. Kurzerhand wurden die heimischen Backöfen besetzt, verschiedenste Kuchen gebacken und in den beiden großen Pausen am 6.9.2017 zum Verkauf angeboten. Symbolisch wurden auch Steine angeboten, deren Kauf die Restaurierung unserer Schule zusätzlich unterstützt. Der Zuspruch hätte nicht größer sein können, innerhalb kürzester Zeit waren die Bleche leer und mehr als 200€ in der Kasse. Der Erfolg dieser Aktion wird sicherlich eine Wiederholung nach sich ziehen, wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern!

Das Amguri-Projekt

Amguri-Projekt sammelt spenden für "Erdbebenhilfe in Nepal"!

Liebe Eltern, liebe Schüler,

sicherlich haben auch Sie mitbekommen, welche schreckliche Folgen das Erdbeben für die Menschen in ganz Nepal hat: über 7000 Tote und jeden Tag werden weitere Tote aus den Trümmern geborgen. Zudem verloren hundert tausende Menschen ihr Dach über dem Kopf. 

Betroffen sind auch 30 Projektschulen der Stiftung Kinder-von-Bhandar (in Zusammenarbeit mit childaid network), darunter auch die Patenschule der Grundschule Königstein in Dangadinger in der Provinz Bhandar, nahe dem Epizentrum. Diese Schulen konnten Kindern aus bitterarmen Verhältnissen die Hoffnung auf eine Zukunft geben. 

Leider sind aber fast alle Schulen zerstört oder beschädigt und solange diese nicht wieder aufgebaut sind, kann der Schulbetrieb dort nicht regulär weitergehen . 

Deshalb möchten wir mit unserer Schule zum Wiederaufbau in Nepal beitragen!

Hierfür werden wir am Donnerstag, den 7.Mai durch alle Klassen gehen und symbolisch kleine Ziegelbausteine verkaufen, die dann in den Pausen aufeinander gebaut werden können, sodass symbolisch eine neue Schule entsteht. 

Wieviel jede/r für den Stein bezahlen möchte, ist nicht festgelegt, mindestens jedoch 1€. Denn wenn jeder Schüler und jede Schülerin dieser Schule nur einen Euro spenden würde, dann hätten wir schon 1200 € gesammelt und könnten damit bereits eine Menge bewirken! Gerne darf und soll natürlich mehr als ein Euro gespendet werden.

Informationen zur Situation vor Ort sowie zur Stiftung selbst erhalten Sie unter: 

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre und Eure Mithilfe!

Mit freundlichen Grüßen,

das Amguri-Projekt

Danksagungsveranstaltung für die Patenklassen des Amguri-Projekts

Dienstag, den 28. Januar 2014, 6. Stunde im Taunusgymnasium Königstein

35 Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen ziehen in den schuleigenen Theaterraum ein. Hier werden sie von den „Amguris“, Schülerinnen und Schüler, die sich für das Amguri-Projekt engagieren, Frau Stengl-Jörns, der Schulleiterin des TGK, und Herrn Dr. Kasper erwartet. Nachdem die Plätze eingenommen sind, eröffnet Herr Thomas Brinkmann, Erdkundelehrer am TGK und Leiter des Amguri-Projekts, die Veranstaltung.
„Wer von euch geht gerne in die Schule?“ oder „Was würdet ihr machen, wenn ihr keine Schule hättet?“, solche Fragen und andere stellt Herr Brinkmann, um den Schülerinnen und Schülern bewusst zu machen, wie sie überhaupt zu Schule stehen. Als es dann heißt: „Wer würde denn jetzt schon arbeiten wollen?“, melden sich überraschend viele Fünft- und Sechstklässler, was sich jedoch ändert, als die Arbeitsbedingungen klar werden: 16 Stunden am Tag und das für nicht mehr als einige Euro. So wollen sich die Fünft- und Sechstklässer/innen nicht über den Tisch ziehen lassen. Aber die Alternative ist auch nicht gerade verlockend: Auf der Straße landen oder verhungern!
Kurz ist es still im Raum als klar wird, dass es Kinder gibt, die vor genau dieser Wahl stehen. Genau deswegen spenden sie monatlich einen Betrag von mindestens einem Euro fünfzig, erinnert Herr Brinkmann. „Wie viel, glaubt ihr, ist denn dabei im letzten Jahr zusammen gekommen?“ Kaum einer der Schüler und Schülerinnen erwartet den Betrag von 620,75 €, der am Ende auf dem Riesenscheck steht, der durch Herrn Dr. Kasper symbolisch dem „Childaid Network“ überreicht wird. Auf dem müssen natürlich noch alle unterschreiben, nachdem sie ihre persönliche Patenurkunde und einen indischen Anstecker von ihrem begleitenden „Amguri“ überreicht bekommen haben.
Als nächstes wartet auch schon Herr Dr. Kasper mit einem bunten Reisebericht auf die Fünft- und Sechstklässler. Er nimmt sie mit auf den Schulweg der Schülerinnen und Schüler in Amguri, mit auf die Reisfelder, durch die Teeanbaugebiete und schließlich auch auf den Schulhof der Don Bosco School in Amguri, auf dem nicht nur die eigenen Schüler Stücke aufführen, sondern auch Schüler der Nachbarsschulen und Angehörige verschiedene Stammestänze eindrucksvoll darbieten.
Allerdings zeigt Herr Dr. Kaspers Bericht auch, wie andere Teile der Region aussehen, denen die Gegend um die Don Bosco School nicht unähnlich war, bevor die Schule errichtet wurde. So unangenehme Eindrücke einem manche Bilder vermitteln, so sehr machen sie doch auch deutlich, wie viel die Spender von hier zusammen erreichen können und auch schon erreicht haben.
Den Abschluss der Veranstaltung macht noch ein Gruppenfoto mit allen Anwesenden, und daraufhin ein wohlverdienter Unterrichtsschluss für alle Schülerinnen und Schüler.

Tim Unverzagt für das Amguri Projekt, Taunusgymnasium

Pater Ignatius aus Amguri am TGK

Es duftet durchs ganze Haus, neugierige Leute stecken ihre Köpfe in die Küche. Was sie dort sehen, gehört gewiss nicht zum Alltäglichen: Pater Ignatius kocht mit dem Amguri-Projekt Dal und Tomaten-Eier-Curry.
Der Direktor unserer Patenschule in Amguri (NO Indien) hat uns zum ersten Mal besucht und sich sehr intensiv mit den Schülerinnen und Schülern des TGK auseinandergesetzt. Ignatius ist katholischer Priester und neben unserer Partnerschule auch verantwortlich für viel kleine, sehr einfache „Barfuss-Schulen“ in den Dörfern der Region. Dank eines Studiums in Benediktbeuren in Bayern spricht er perfekt deutsch.
Er besuchte unsere 5. Klassen und stand ihnen Rede und Antwort. „Gibt es bei euch hitzefrei?“ oder „Was für Sprachen lernen die Fünftklässler in Amguri?“ wollten die Fünftklässler wissen. Außer ihrer Muttersprache (Bodo oder Santalese) lernen sie übrigens Englisch, Hindi und Assamese!
Im Anschluss präsentierte Pater Ignatius dann der Oberstufe das CARE Programm (children at risk education) und beantwortete auch hier viele interessierte Fragen.
Ein Besuch, der viel Spaß machte, aber auch sehr informativ war!