Wir gratulieren Kira Hollstegge - aus dem Mathematik LK Linke - zu diesem außergwöhnlichen Ergebnis und wünschen ihr viel Erfolg für die dritte Runde!
Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein anspruchsvoller, jahrgangsstufenübergreifender Wettbewerb, der über drei Runden verläuft. In der ersten Runde nahmen insgesamt 1.420 Schülerinnen und Schüler teil, darunter 444 weibliche Teilnehmende. Wer hier einen Preis erzielt, qualifiziert sich für die zweite Runde. Das gelang 341 Teilnehmenden, von denen 73 weiblich waren.
Die ersten beiden Runden sind sogenannte Hausaufgabenrunden: Die Teilnehmenden erhalten jeweils vier anspruchsvolle Aufgaben und haben drei Monate Zeit, diese selbstständig auszuarbeiten. In die dritte Runde schafft es nur, wer in der zweiten Runde einen ersten Preis gewinnt. Insgesamt erreichten 66 Teilnehmende (davon 9 weiblich) diese höchste Wettbewerbsstufe.
Besonders erfolgreich schnitt dabei Hessen ab: 12 Teilnehmende aus Hessen (darunter 2 weibliche) qualifizierten sich für die dritte Runde. Damit stellt Hessen die zweitmeisten Teilnehmenden der dritten Runde aller Bundesländer und wird nur noch von Bayern mit 19 Teilnehmenden übertroffen. Bezogen auf die Einwohnerzahl weist Hessen sogar die höchste Quote an Preisträgerinnen und Preisträgern im Bundesvergleich auf.
Die dritte Runde unterscheidet sich deutlich von den vorherigen: Sie besteht aus einem Kolloquium, also einem einstündigen Fachgespräch mit Professorinnen und Professoren, in dem mathematisches Verständnis, Kreativität und Tiefe geprüft werden. Wer hier einen Bundessieg erringt, wird in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen und erhält zudem eine Hospitanz bei Peter Scholze, einem der beiden deutschen Träger der Fields-Medaille. Diese gilt als das Äquivalent des Nobelpreises in der Mathematik und stellt die höchste internationale Auszeichnung auf diesem Gebiet dar.
