Zum Ende des ersten Halbjahres unternahmen fünf Klassen des Jahrgangs 6 des Taunusgymnasiums Königstein jeweils einen Klassenausflug in die Experiminta in Frankfurt. Der Besuch fand im Rahmen des MINT-Schwerpunktes unserer Schule statt und bot den Schülerinnen und Schülern eine ideale Gelegenheit, naturwissenschaftliche und mathematische Phänomene außerhalb des Klassenzimmers hautnah zu erleben.
Die Experiminta ist ein Mitmachmuseum, das zum Ausprobieren, Nachdenken und Diskutieren einlädt. Besonders beeindruckend war für viele das große Foucault-Pendel, mit dem sich die Erdrotation anschaulich nachweisen lässt. Staunend konnten die Klassen beobachten, wie sich die Schwingungsebene des Pendels im Laufe der Zeit verändert – ein echtes Highlight, das abstrakte Inhalte aus dem Unterricht greifbar machte.
Große Begeisterung lösten auch die zahlreichen Experimente zum Schall aus: Schwingungen wurden sichtbar gemacht, Töne fühlbar erlebt und Fragen wie „Wie entsteht eigentlich ein Ton?“ oder „Warum klingen Instrumente unterschiedlich?“ spielerisch beantwortet. Ebenso faszinierten die Licht-Experimente, bei denen Spiegel, Farben und optische Täuschungen zum Staunen und Nachdenken anregten.
Ein weiterer Publikumsmagnet waren die Flaschenzüge, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe von Umlenkrollen selbst nach oben ziehen konnten. Hier wurde unmittelbar erfahrbar, wie Kräfte wirken und warum man mit einfachen physikalischen Tricks schwere Lasten leichter bewegen kann.
Der Besuch in der Experiminta war für den Jahrgang 6 nicht nur ein gelungener Abschluss des Halbjahres, sondern auch eine motivierende Ergänzung zum Unterricht. Neugier, Forschergeist und jede Menge Spaß standen im Mittelpunkt – ganz im Sinne unseres MINT-Profils.