Wie funktionieren Finanzmärkte? Welche Chancen bietet die Börse – und welche Risiken gilt es dabei im Blick zu behalten? Antworten auf diese Fragen lassen sich aus Lehrbüchern herauslesen, wirklich greifbar werden sie aber erst durch eigenes Handeln. Genau hier setzt die Bildungsinitiative Tradity an, die auch in diesem Jahr wieder am Taunusgymnasium Königstein Station machte – und das bereits zum zweiten Mal in Folge.

Vom 11. Februar bis zum 25. März 2026 hatten interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an der jährlichen Tradity-Simulation teilzunehmen: Mit einem virtuellen Startkapital von jeweils 100.000 Euro konnten sie in Echtzeit Aktien der Börse Frankfurt handeln, Entscheidungen treffen, Kursbewegungen verfolgen – und aus den eigenen Erfahrungen lernen. Das Motto der Initiative lautet „Gamifying Education“, und tatsächlich gelingt es dem Wettbewerbsformat, wirtschaftliche Zusammenhänge erlebbar zu machen.

Tradity ist eine bundesweit verankerte Bildungsinitiative: Sie kooperiert mit der Verbraucherzentrale, mit Professorinnen und Professoren der WHU – Otto Beisheim School of Management – und wird vom Ministerium für Schule und Berufsbildung in Schleswig-Holstein unterstützt. Bislang haben über 20.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 150 Schulen teilgenommen. Das Taunusgymnasium ist damit Teil einer wachsenden Gemeinschaft junger Menschen, die Finanzbildung nicht als trockene Pflichtübung, sondern als praxisnahe Herausforderung begreifen.

Am Ende des mehrwöchigen Wettbewerbs standen drei Teilnehmer ganz oben: Den ersten Platz belegte Felix Maechler (E2), gefolgt von Maximilian Wielgomas (Q2) auf dem zweiten und Danial Albandik (5a) auf dem dritten Rang. Als Auszeichnung für den ersten Platz überreichte die Fahrschule Hüttl in Königstein einen Ausbildungsgutschein im Wert von 200 Euro – ein ebenso praktisches wie passendes Geschenk. Der Zweitplatzierte erhielt den „Atlas der Finanzen“ von Dariusz Wójcik, der Dritte das Buch „Finanzen ganz einfach“ von Saidi Sulilatu – zwei Werke, die die erworbenen Kenntnisse vertiefen lassen.

Ermöglicht wurde die erfolgreiche Durchführung des Wettbewerbs am TGK durch das Engagement der drei Lokalkoordinatoren Yannick Maximilian Kuhn (Q2), Marie Degenkolb (10c) und Marc Jehle (Q2), die die Teilnahme organisiert und die Schülerinnen und Schüler durch die Wettbewerbswochen begleitet haben.   (Rmy)

 

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