Reli FS

Die Fachschaften Evangelische und Katholische Religion stellen sich vor

Wissen Sie, welches Schulfach als Einziges im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als ordentliches Lehrfach verankert ist? Deutsch, Mathematik oder Englisch als Weltsprache? Es ist: Religion! (vgl. Art. 7 Abs. 3 GG).

Das Bemerkenswerte ist, dass 1949 kein Pfarrer Bundespräsident war, der Einfluss der Kirchen auch nicht mehr allzu groß gewesen ist und auch keine Pfarrerstochter Bundeskanzlerin war, sondern, dass man damals wie heute der Überzeugung ist, dass Menschen, die einen guten Religionsunterricht erleben dürfen, weitaus widerstandsfähiger gegenüber intoleranten Lebenseinstellungen, Rassismus und Fundamentalismus sind.

Religionsunterricht wird am Taunusgymnasium ab der 5. Klasse zweistündig angeboten und ist auch im Abitur ein sehr beliebtes Prüfungsfach.

Die Schülerinnen und Schüler finden hier nicht nur Raum für existenzielle Lebensfragen und lernen Orientierungsrahmen kennen, sondern kommen auch mit unterschiedlichen Ansichten zu grundlegenden Lebensfragen in Berührung.

Der Religionsunterricht am TGK ist offen für unterschiedliche Überzeugungen und Lebensansichten, geht auf die Bedürfnisse und Fragen der einzelnen Individuen ein und soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, eigene Positionen und Urteile zu entwickeln und zu vertreten. Er möchte die Kinder und Jugendlichen auf ihrer Suche nach dem Lebenssinn in einer pluralen Gesellschaft begleiten. Außerdem trägt er wesentlich zum Prozess der Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung bei. Somit sollen die Lernenden gefördert werden, Auffassungen und Ansichten, die nicht ihrer eigenen entsprechen, zu tolerieren, aber auch im Falle von Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung die Grenzen des Tolerierbaren klar wahrzunehmen.

Im Unterricht erkennen die Lernenden die christliche Prägung unserer Kultur (in Musik, Literatur, Kunst und in politischen und gesellschaftlichen Grundsätzen) und lernen diese hinsichtlich ihrer Relevanz einzuschätzen.

Ganz im Sinne Jesu möchte der Religionsunterricht darüber hinaus, das Vertrauen ins Leben stärken und Mut zum Engagement und zum Einsatz für andere wecken.

Der Unterricht wird abwechslungsreich und lebensnah gestaltet. Neben ökumenischen Projekten (z.B. der Vorbereitung des Schulanfangsgottesdienstes) und fächerübergreifenden Aktionen, nutzen wir häufig außerschulische Lernorte, um den Schülerinnen und Schülern gelebten Glauben näherzubringen. Vom Besuch eines jüdischen Friedhofs, dem Besuch des Bibelhauses, jüdischer Museen oder muslimischer Moscheen bis hin zu Kooperationen mit buddhistischen Klöstern und karitativen Einrichtungen werden vielfältige Lernangebote genutzt.

Auch laden wir gerne Gäste mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Erfahrungswerten, die aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit (z.B. in einer Hospizeinrichtung) erzählen, ein.

Ein paar Eindrücke aus unserem Einschulungsgottesdienst sowie aus verschiedenen Projekten und Exkursionen finden Sie hier:

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Bei Fragen wenden Sie sich gern an Frau Berg (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder an Herrn Kriegeskotte (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Im digitalen Rundgang finden Sie uns übrigens hier.

Stand Oktober 2020

 

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